Ausrichter der größten Jugendmusicalproduktion im deutschsprachigen Raum

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Archiv für Juni, 2013

Die “Revolution der Künstler” im Bayrischen Fernsehen

Mittwoch, Juni 12th, 2013

Die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman ruft zusammen mit Johannes Maria Schatz zur sozialen Gerechtigkeit via Facebook auf. Auf der Seite “Die traurigsten & unverschämtesten Künstler-Gagen & Auditionserlebnisse” schreiben Musiker aller Stilrichtungen über ihre Erfahrungen. Das Musikmagazin “KlickKlack” des BR berichtet als erster deutscher Fernsehsender über “art but fair“.

Deutscher Bühnenverein und Deutscher Tonkünstlerverband begrüßen “art but fair”

Samstag, Juni 1st, 2013

Zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins trafen sich am 24. und 25. Mai 2013 die Intendanten und Direktoren der deutschen Theater und Orchester und die zuständigen Kulturpolitiker in Kiel. Der Bühnenverein wandte sich u.a. in einer Resolution gegen die zunehmende Verdrängung der darstellenden Künstler in unzureichende Beschäftigungsverhältnisse. In der Resolution heißt es:

“Angesichts dieser Situation begrüßt der Bühnenverein die Initiative „art but fair“ und fordert
* eine Finanzausstattung der Theater, die es ihnen erlaubt, ihren Künstlern angemessene Arbeitsbedingungen und eine ausreichende Bezahlung anzubieten,
* von weiteren Kürzungen der öffentlichen Zuschüsse für die Theater Abstand zu nehmen,
* die durch mangelnde öffentliche Zuschüsse herbeigeführte Verdrängung von darstellenden Künstlern in unzureichende Beschäftigungsverhältnisse zu beenden,
* gesetzliche Regelungen zu schaffen, die auch bei kurzzeitiger Beschäftigung von darstellenden Künstlern eine ausreichende Arbeitslosenversicherung sicherstellen.”

 

Auch der DTKV unterstützt die Initiative „art but fair“
“Gemeinsames Ziel: Stärkung der finanziellen und sozial-rechtlichen Situation

Ein Schwerpunkt in der Arbeit des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV) liegt in der Sorge für angemessene Arbeitsbedingungen für Musiker und Sänger in Kulturbetrieben als auch für freischaffend Tätige. Da sich insbesondere die finanzielle und die sozial-rechtliche Situation sowohl der freiberuflichen, als auch der – immer weniger werdenden – angestellten Musiker und Sänger fortwährend verschlechtert, unterstützt das Präsidium des DTKV die Initiative „art but fair“ ganz entschieden. Dieser negativen Entwicklung entgegen zu steuern, ist ein gemeinsames Ziel. Nur im Verbund und in der Kooperation lasse sich diese Zielsetzung verwirklichen, nur so lasse sich Politik und Gesellschaft bewegen. Der DTKV wird in einer geplanten Mitgliederumfrage noch im Jahr 2013 belastbares Zahlenmaterial erheben, um gezielt politisch tätig werden zu können.”