Ausrichter der größten Jugendmusicalproduktion im deutschsprachigen Raum

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August 28th, 2013

art but fair – eine Halbjahresbilanz

Die Bewegung “art but fair” ist inzwischen ein halbes Jahr “alt”, hervorgegangen aus der Facebookseite von Johannes Maria Schatz “Die traurigsten & unverschämtesten Künstler-Gagen und Auditionerlebnisse” und Elisabeth Kulmans Aufruf zur “Revolution der Künstler”. Die Initiative, die für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Gagen in der Darstellenden Kunst kämpft, ist mittlerweile über die Österreichische (APA) und auch Deutsche Presse Agentur (dpa) getickert. Art but fair war mehrfach im Fernsehen, so im ORF, im BR, im ZDF und in 3sat. Die Künstlerbewegung war in allen möglichen Radiosendungen in Österreich, der Schweiz und Deutschland Thema. Weltweit ist sie diskutiert im Internet, in zahlreichen internationalen Tageszeitungen wurde berichtet, sogar in die ZEIT hat sie es geschafft. Grund genug, hier einmal eine Presse-Timeline als pdf-Dokument online zu stellen.

Juni 12th, 2013

Die “Revolution der Künstler” im Bayrischen Fernsehen

Die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman ruft zusammen mit Johannes Maria Schatz zur sozialen Gerechtigkeit via Facebook auf. Auf der Seite “Die traurigsten & unverschämtesten Künstler-Gagen & Auditionserlebnisse” schreiben Musiker aller Stilrichtungen über ihre Erfahrungen. Das Musikmagazin “KlickKlack” des BR berichtet als erster deutscher Fernsehsender über “art but fair“.

Juni 1st, 2013

Deutscher Bühnenverein und Deutscher Tonkünstlerverband begrüßen “art but fair”

Zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins trafen sich am 24. und 25. Mai 2013 die Intendanten und Direktoren der deutschen Theater und Orchester und die zuständigen Kulturpolitiker in Kiel. Der Bühnenverein wandte sich u.a. in einer Resolution gegen die zunehmende Verdrängung der darstellenden Künstler in unzureichende Beschäftigungsverhältnisse. In der Resolution heißt es:

“Angesichts dieser Situation begrüßt der Bühnenverein die Initiative „art but fair“ und fordert
* eine Finanzausstattung der Theater, die es ihnen erlaubt, ihren Künstlern angemessene Arbeitsbedingungen und eine ausreichende Bezahlung anzubieten,
* von weiteren Kürzungen der öffentlichen Zuschüsse für die Theater Abstand zu nehmen,
* die durch mangelnde öffentliche Zuschüsse herbeigeführte Verdrängung von darstellenden Künstlern in unzureichende Beschäftigungsverhältnisse zu beenden,
* gesetzliche Regelungen zu schaffen, die auch bei kurzzeitiger Beschäftigung von darstellenden Künstlern eine ausreichende Arbeitslosenversicherung sicherstellen.”

 

Auch der DTKV unterstützt die Initiative „art but fair“
“Gemeinsames Ziel: Stärkung der finanziellen und sozial-rechtlichen Situation

Ein Schwerpunkt in der Arbeit des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV) liegt in der Sorge für angemessene Arbeitsbedingungen für Musiker und Sänger in Kulturbetrieben als auch für freischaffend Tätige. Da sich insbesondere die finanzielle und die sozial-rechtliche Situation sowohl der freiberuflichen, als auch der – immer weniger werdenden – angestellten Musiker und Sänger fortwährend verschlechtert, unterstützt das Präsidium des DTKV die Initiative „art but fair“ ganz entschieden. Dieser negativen Entwicklung entgegen zu steuern, ist ein gemeinsames Ziel. Nur im Verbund und in der Kooperation lasse sich diese Zielsetzung verwirklichen, nur so lasse sich Politik und Gesellschaft bewegen. Der DTKV wird in einer geplanten Mitgliederumfrage noch im Jahr 2013 belastbares Zahlenmaterial erheben, um gezielt politisch tätig werden zu können.”

Mai 21st, 2013

Neues Forum von “art but fair”

Ab Pfingstmontag, den 20.05.2013 kann sich jeder in dem brandneuen Forum von “art but fair” anmelden.

Dort finden interessante Fachdiskussionen bspw. zu “art but fair” oder der Beta Version der “Goldenen Regeln künstlerischen Schaffens” statt. Eine einfache Registrierung reicht aus, um kompletten Zugang zu erhalten.

April 12th, 2013

EINE ERMUTIGUNG N E I N ZU SAGEN

von: Johannes Maria Schatz

Wie konnte es in unseren Kultur-Hochländern, wie es Deutschland, Österreich oder die Schweiz sein wollen, nur so weit kommen, dass Kunst und Kultur ganz offenbar ihren Wert verloren haben? Wieso müssen vor allem frei und selbständig arbeitende Künstler auf unseren Bühnen inzwischen zu Dumpinglöhnen und armseligsten Bedingungen arbeiten?

Die Antwort ist so einfach wie ernüchternd: Die wenigsten von uns wehren sich dagegen, denn wir fürchten um unsere nackte Existenz, meist verbunden mit der Sorge, nie mehr ein Engagement in diesem oder jenen Haus zu erhalten. Wir haben das Nein-Sagen verlernt!

Selbst hier auf der Protest-Facebook-Seite “Die traurigsten und unverschämtesten Künstler-Gagen und Audition-Erlebnisse“  liest man immer wieder das Argument: Ist der Künstler doch selbst schuld! Schließlich akzeptiert er mit seiner Unterschrift die Vertragsbedingungen.
Dieses Argument geht jedoch an jedem Arbeitnehmerschutzrecht vorbei, das in langwierigen Arbeitskämpfen vieler Generationen hart errungen wurde. Das Arbeitsrecht soll uns einzelne ja gerade dann schützen, wenn wir keine Alternativen mehr haben. Und Schutz braucht man eben dann, wenn man sich selbst nicht mehr helfen kann.

Hinzu kommt, dass der gewerkschaftliche Organisationsgrad gerade bei freischaffenden Künstlern leider minimal ist. Veranstalter nutzen diese Situation ganz bewusst aus, zur Kostensenkung mittels schlechter Arbeitsbedingungen. Machen wir uns nichts vor: Hartz IV hat den Druck auf die Menschen stark erhöht, jedes Arbeitsangebot oder Engagement anzunehmen. Schlechte Arbeitsbedingungen und geringe Bezahlung werden, wo es keine Alternative gibt, akzeptiert. Von den oft hilflosen Arbeitsvermittlern, die mit den vielen Berufsfeldern der Darstellenden oder Bildenden Kunst überhaupt nichts anzufangen wissen, wollen wir gar nicht erst beginnen.

Wenn man uns betroffenen Künstlern also einen Vorwurf machen will, dann den, dass wir uns viel zu wenig organisieren und solidarisieren, sei es in Interessenverbänden oder Gewerkschaften. Wir haben uns zu spät klar gemacht, dass wir unsere Lage nur durch eine konsequente kollektive Interessenvertretung verbessern können. Wenn wir das nicht endlich tun, werden sich die schlechten Bedingungen kaum ändern. Als Einzelner können wir zwar einen Rechtsstreit führen und den möglicherweise auch gewinnen. Ein weiteres Engagement werden wir dort aber sicher nicht mehr bekommen, wenn es im Haus nicht einen Betriebsrat gibt, der den Konflikt für uns mit dem Arbeitgeber austrägt.

Die Zeit scheint reif für einen großen Zusammenschluss zu sein! Endlich wissen wir, dass wir nicht alleine mit diesen erniedrigenden Arbeitsbedingungen zu kämpfen haben. Endlich spüren wir jemanden an unserer Seite! Endlich erwacht auch das Theaterpublikum langsam aus seinem Dornröschenschlaf! Endlich gibt es Solidaritätsbekundungen über alle Genres hinweg! „ART BUT FAIR“ soll und wird mit der Unterstützung aller ein Interessenverband werden, der den Finger in die Wunde legt, die Goldenen Regeln – an denen wir noch arbeiten (siehe unten) – wollen ein Grundgerüst an Orientierung bieten, was wir von uns selbst, aber auch von anderen erwarten dürfen und müssen.

In der Zwischenzeit können wir nur zu einem ermutigen: Endlich NEIN zu Arbeitsbedingungen und Gagen zu sagen, die nicht nur jedem einzelnen schaden, sondern letztlich unserem gesamten Berufsstand als Künstler!

Sagt in Zukunft einfach: NEIN!!!

April 6th, 2013

Ein offener Leserbrief zum aktuellen Leitartikel der GDBA

Lieber Herr Herdlein,
Liebes Präsidium der GDBA!

Mit Genugtuung nehmen WIR zur Kenntnis, dass unsere Bewegung “art but fair” und Elisabeth Kulmans Aufruf zur “Revolution der Künstler” auch bei Ihnen Beachtung gefunden hat und die Sorgen und Nöte so vieler deutschen Bühnenkünstler endlich vom GDBA wahr- und ernst genommen werden! Allerdings hätten WIR uns auch gewünscht, dass Sie nicht so selektiv zitieren, wie von Ihnen im aktuellen Leitartikel vorgenommen. Sei’s drum! In vielen Inhalten sind wir nämlich einer Meinung. In anderen aber ganz bestimmt nicht!

WIR zählen gerne ein paar ‘Errungenschaften’ der GDBA der letzten Jahrzehnte auf:

Die Mindestgage im Solobereich am Theater (NV-Bühne/Solo) ist von 2.400 DM (1991) auf 1.600 Euro (2013) gesunken. Ja wohl, GESUNKEN, denn das ist ein realer Kaufkraftverlust von ca. 33%. Dank des ‘Verhandlungsgeschicks’ der GDBA leben also viele Künstler ein Niedriglohn-Leben im subventionierten Theaterbetrieb.

Die Ensembles in den Stadttheatern werden massiv dadurch geschwächt, dass es der GDBA in über 40 Jahren nicht gelungen ist, das Gastvertragsrecht zu reformieren. Es gibt dort keine Mindestgage! Das führt dazu, dass immer mehr klamme Stadttheater Gäste zu noch ungünstigeren Bedingungen beschäftigen, als die Mindestgage von NV-Solo. Wir reden hier über Vorstellungsgagen von ca. 100 Euro, ohne Spesen- und Probenbezahlung, Herr Herdlein!

Der Fisch stinkt immer vom Kopf her! Insofern sollten sich die Funktionäre der GDBA ernsthaft fragen, ob man ausgerechnet die Künstler für ihre Mitgliederschwäche verantwortlich machen sollte. Liegt es nicht viel eher daran, dass sich Ihre Gewerkschaft stets nur in Kontemplation ergeht (“Alle machen alles falsch, Gott sei Dank machen wir auch nichts!”) und schon lange keine politischen Ziele mehr verfolgt? Stattdessen beteiligt sich die GDBA überall an der Aushandlung von Haustarif-Verträgen, was dazu führt, dass alle Beschäftigten noch weniger Geld nach Hause tragen. Ob dadurch wirklich Theater-Arbeitsplätze gerettet werden, wagen wir zu bezweifeln.

In einem aber haben Sie sicher Recht: Es braucht eine kraftvolle, engagierte Gewerkschaft! Und das kann die GDBA vielleicht sogar wieder werden, wenn beim nächsten Genossenschaftstag Ende Mai endlich ein neuer und jüngerer Präsident gewählt wird. Dann könnte ein Ruck durch Ihre Gewerkschaft gehen, der sie dann auch wieder für jüngere Künstler attraktiv macht.
Bei allem Respekt, Herr Herdlein: Haben Sie schon einmal einen Blick auf die Anzahl und den Altersdurchschnitt Ihrer Mitglieder geworfen und ihn mit den unsrigen 6.300 Usern verglichen? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieso das so ist?

WIR drücken der GDBA für Ende Mai die Daumen für eine zukunftsweisende Wahl! Dann könnten WIR unseren Usern guten Gewissens empfehlen, dieser Gewerkschaft wieder beizutreten. Es wäre einfach schön, wenn die GDBA wieder von Menschen dominiert würde, die noch im Berufsleben stehen!

WIR möchten keinen Kriegsschauplatz eröffnen! Wie gesagt: In vielen Forderungen sind wir uns sicher einig!

In diesem Sinne werden WIR Ende Mai ganz aufmerksam auf Ihre Wahl schauen, um gegebenenfalls die von Ihnen geforderte “Revitalisierung des Gewerkschaftsgedankens” zu unterstützen!

Mit freundlichen Grüßen
Für das “art but fair” – Team
Johannes Maria Schatz

März 25th, 2013

Die Empörungswelle der Künstler auf Facebook rollt weiter!

“Tausende Künstler proben den Aufstand: Auf einer Facebook-Seite beklagen sie sich über miese Gagen, unregelmäßige Arbeitszeiten und unfaire Auftraggeber. Tausende Beispiele von Sängern, Musikern, Tänzern und Autoren sind so schon zusammengekommen.” Hier der gesamte Artikel in der WAZ.

März 2nd, 2013

Neue Künstler-Website bei Facebook

Am 19.02.2013 ging eine neue Künstler-Website bei Facebook online. Hier diskutieren Künstlerinnen und Künstler aus allen möglichen Sparten über ihre unmöglichen Gagenangebote und deren traurige Erlebnisse. Die Seite scheint einen Nerv getroffen zu haben. Innerhalb weniger Tage schossen die Likes in die Höhe und liegen bei nahezu 3.000 Usern nach nicht einmal zwei Wochen. Sie lautet: Die traurigsten & unverschämtesten Künstler-Gagen & Auditionerlebnisse. Die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau berichteten bereits darüber. Auch wir unterstützen diese Seite ausdrücklich!

Oktober 19th, 2012

Rechte an Jugendmusicals

Sie suchen die Aufführungsrechte für ein Jugendmusical, ohne immer und immer wieder Linie 1 neu auflegen zu müssen? Wir können Ihnen zwei abendfüllende Stücke anbieten:
BEATS! – Das Musical (Uraufführung 2012 im theaterhagen) und
Rachel – Das Musical (Uraufführung 2005 in der Trier Arena).

Informieren Sie sich auf den offiziellen Websites über die Stücke und schreiben Sie uns einfach eine Email an info@prestage.de.

September 21st, 2012

SEE YOU Festival

Das BEATS! Ensemble nimmt am SEE YOU Festival zur Verleihung des Jugendkulturpreises NRW 2012 am 28.09. in Ibbenbüren teil. Der Auftritt ist um 14.30 Uhr geplant. Wir wünschen allen Beteiligten ein dickes Toitoitoi!!!

NEWS

Unsere letzte Musical- produktion am Theater Hagen; Uraufführung: 14.04.2012.

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